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Unsere Gemeindemitglieder sind fast alle in Deutschland aufgewachsen. Die meisten sind Frauen, die wegen ihres Freundes und späteren Ehemannes nach Griechenland umgesiedelt sind und jetzt hier in Thessaloniki seit 50, 40, 30, 20, 10 Jahren leben. Sie sprechen alle gut griechisch, viele leben in den griechischen Familien – mal mehr mal weniger eng; mal mehr, mal weniger geborgen – und haben in jungen Jahren eine Lebensentscheidung getroffen, die fast unumkehrbar ist.
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Die zwei jährlichen Flohmärkte gehören zu den Highlights der Gemeindearbeit in Thessaloniki. Am Vorbereitungstag und am Tag des Flohmarkts arbeiten ca. 15 HelferInnen auf Hochtouren. Und so wird eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die Kleider, Schuhe und Taschen, sowie Bücher, Spielzeug und Krims-Krams anbietet. Und dazu vielerlei Kulinarisches.
Schaut Euch gerne dieses Video an, das wir vom Flohmarkt am letzten Maiwochenende zusammengebastelt haben: Am vergangenen Freitag war Generalstreik und Großprotest der Bevölkerung gegen die griechische Regierung. Wir sind der Stadt entflohen und haben die Goldene Hochzeit (50 Jahre!!!) von Freunden von Johanna zelebriert. In einer bezaubernden Atmosphäre, mit Strand, Sonne, Eseln und Ziegen, und einem köstlichen griechischen Fisch.
Das Fest durften wir feiern auf der idyllischen Hotelanlage eines Gemeindemitglieds, am Strand von Makriyialos. Hier der Link zu deren Website: villa-sevasti.de/ Bruno Kübler Vor sieben Wochen bin ich als „Senioren-Freiwilliger“, ziemlich zu Beginn meines Ruhestands, hierher in die evangelische deutschsprachige Gemeinde nach Thessaloniki gekommen, ich sage meistens „Evkithes“.
Man spricht ihn als den „Allerheiligsten“ an, griechisch „Panagiota“, den ökumenischen
Patriarch und 270. Nachfolger des Apostels Andreas. Wir alle haben den heiligen Abend gemeinsam hier in Thessaloniki gefeiert. Da wir eine evangelische Gemeinde sind, wird am 24.12. natürlich nicht nur gefeiert, sondern auch fleißig gearbeitet.
Es ist der 3. Advent, ich habe Besuch von einem Freund aus Südafrika und wir haben Lust, die Umgebung von Thessaloniki zu erkunden, etwas zu erleben. Da ich einen Insidertipp meines „alten (griechischen) Freundes“, wie Johanna ihn nennt, bekommen habe, war damit auch unser Ausflugsziel festgemacht.
Fleißige Elfen, Wichtel und ein Hauch von Magie – Hinter den Kulissen unseres Weihnachtsbasars12/16/2024 Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Am 1. Advent sollte unser alljährlicher
Weihnachtsbasar – das Event des Jahres- stattfinden. Es ist ja nicht ganz leicht mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu kommen.
Ich hatte Glück. Mir ist mein unmöglicher griechischer Freund sozusagen ins Leben gepurzelt. Wir begegnen hier sehr viele Menschen, die weniger Geld zur Verfügung haben als wir. Für uns, die wir aus Deutschland und aus wohlhabenden Familien stammen, ist das erschreckend ungewohnt. Wir treffen hier auf Menschen, für die 2 Euro eine große Ausgabe ist. Deshalb veranstaltet die Evangelische Gemeinde, die eine eigene Sozialassistentin beschäftigt, zweimal im Jahr einen Flohmarkt. Zum einen werden dadurch bedürftige Menschen unterstützt. Zum anderen wird auch unsere Gemeinde und deren Sozialarbeit von den Einnahmen getragen.
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